Wie 10 Minuten Herzzeit dich verjüngen können

30.03.2025

Nur 10 Minuten am Tag fürs Herz investieren – so einfach kann Prävention sein

Du willst wirklich etwas für dein Herz tun? Gute Nachrichten: Herzgesundheit kann mit kleinen, alltagstauglichen Impulsen beginnen. 10 Minuten am Tag machen einen Unterschied.

Warum kleine Schritte so wirkungsvoll sind

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Die Vorstellung, eine Stunde im Fitnessstudio zu schwitzen oder radikal unsere Ernährung umzustellen, löst bei vielen Widerstand aus. 

Genau deshalb lohnt es sich, klein anzufangen: mit 10 Minuten am Tag. So kurz, dass unser innerer Schweinehund kaum Zeit hat, sich zu wehren. So machbar, dass sie in jeden Alltag passen – und so wirkungsvoll, dass sie dein Herz spürbar unterstützen können.

Neue Gewohnheiten brauchen 4 bis 8 Wochen um zu deiner neuen Routine zu werden. Wenn du dir also vornimmst, vier Wochen lang jeden Tag nur eine einzige Übung zu machen, dann setzt du einen liebevollen, sanften Impuls. Und der kann langfristig deine Gesundheit verändern.

Such dir eine Übung aus, die dich anspricht. Vielleicht wird das Barfuß-in-den-Morgen-treten zu deinem neuen Lieblingsmoment. Oder du findest abends zur Ruhe mit einer kleinen Atemübung. Vielleicht wird deine "Herzzeit" das neue Ritual zwischen Büro und Abendessen.

Und wer weiß: Nach vier Wochen ist vielleicht genau der richtige Moment gekommen, um die Bewegung auf 20 Minuten auszudehnen – oder zwei Übungen pro Tag zu kombinieren. Aber alles zu seiner Zeit. Jetzt geht es um dich. Und um deine 10 Minuten.

1. Mikrobewegung statt Marathon

Du musst keinen Halbmarathon laufen, um deinem Herzen etwas Gutes zu tun. Schon 10 Minuten zügiges Gehen senken nachweislich das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck. Auch gut: Treppensteigen statt Aufzug, mit dem Rad zum Einkaufen, im Wohnzimmer tanzen. Alles zählt.

Tipp: Stelle dir einen Wecker am Handy für deine "Herzzeit" – und mach in dieser Zeit etwas, das deinen Puls liebevoll beschleunigt.

Geheimtipp: Stell dir eine Zahnbürsten-Routine auf: Während du Zähne putzt, geh leicht in die Knie, kreise die Schultern, dehne deinen Nacken.

📝 (Erlebnis am Rande: Ich bin extra pünktlich aufgestanden. Dann "nur kurz" Social Media. Und zack – Steuertricks der Römer gelernt. Aber keine Herzzeit gemacht...)


10 Kraftübungen in 10 Minuten – ganz ohne Geräte

Diese Übungen bringen dein Herz in Schwung, stärken deine Muskulatur und lassen sich auch im Wohnzimmer oder auf dem Balkon durchführen. Jede Übung ca. 1 Minute:

  1. Kniebeugen (Squats)

  2. Wandsitz

  3. Armkreisen vor/zurück

  4. Wadenheben

  5. Seitliche Ausfallschritte

  6. Plank auf den Unterarmen

  7. Superman

  8. Treppensteigen oder auf der Stelle hochtreten

  9. Hampelmann light

  10. Beinheben im Stehen


10-Minuten-Dehnprogramm – sanft & wohltuend

Perfekt für den Start in den Tag oder als Abendritual:

  1. Nacken dehnen

  2. Schulterkreisen

  3. Arme nach oben strecken

  4. Seitbeuge im Stand

  5. Brustöffnung im Türrahmen

  6. Katzen-Kuh-Bewegung

  7. Hüftdehnung im Sitzen

  8. Oberschenkelvorderseite dehnen

  9. Waden dehnen an der Wand

  10. Vorbeuge im Sitzen

Tipp: 20–30 Sekunden halten, ruhig atmen, nie in den Schmerz gehen.

2. Essbare Anti-Aging-Foods für dein Herz

Herzgesund essen muss nicht nach Verzicht schmecken. Integriere einfach mehr von dem, was schützt und schmeckt:

  • Beeren 🍓 – Antioxidantien

  • Walnüsse 🥜 – Omega-3

  • Olivenöl 🫒 – gesunde Fette

  • Dunkle Schokolade 🍫 – ab 70 % Kakao

  • Hülsenfrüchte 🌱 – sättigend & gut für den Blutzucker

  • Rote Bete ❤️ – gut für die Gefäße

  • Knoblauch 🧄 – blutdrucksenkend

Geheimtipp: Verwende täglich ½ TL Ceylon-Zimt – über Müsli oder Joghurt.
Warum? Ceylon-Zimt enthält weniger Cumarin als Cassia-Zimt, ist also leberschonender. Achte auf die Bezeichnung "Ceylon-Zimt". Gibt's in Bio-Märkten oder online.

3. Schlaf & Stress – unterschätzt und überlebenswichtig

Chronischer Stress und schlechter Schlaf belasten dein Herz. Dein Nervensystem braucht Erholung – sonst bleibt dein Puls in Alarmbereitschaft.

Gönn dir 10 Minuten Atemzeit – so geht's:

  1. Bequem hinsetzen, Augen schließen

  2. 4 Sekunden tief einatmen

  3. 1–2 Sekunden halten

  4. 6–7 Sekunden langsam ausatmen

  5. Gedanken vorbeiziehen lassen, zurück zum Atem

Nach 10 Minuten beende die Übung mit einem tiefen Atemzug und einem Lächeln.

Weitere Ideen:

  • 10 Minuten Stille – einfach nichts tun

  • Abendlicht dimmen, Handy weg, lieber ein Buch

  • Kein Scrollen im Bett – dafür Rituale mit Tee & Duft

Geheimtipp: Richte dir einen Abendtee-Platz ein: schöne Tasse, Kräutertee (Melisse, Lavendel), leises Licht. Dein Gehirn merkt sich das als "Runterfahren".

4. Mikro-Auszeiten für dein Herz

Kleine Pausen mit großer Wirkung:

  • 1 Minute barfuß auf den Balkon

  • 2 Minuten in den Himmel schauen ☁️

  • 3 Minuten Lieblingslied hören & mitsingen 🎶

Tipp: Verteile 2–3 dieser Mini-Auszeiten über den Tag. Dein Herz liebt sie.

Bonus: Was bringen eigentlich diese ganzen Check-ups?

Mehr als du denkst. Blutdruck, Cholesterin, Blutzucker – einfache Werte, große Wirkung.

Tipp: Notiere deine Werte, sprich mit deinem Arzt.
Geheimtipp: Frag nach deinem Herzrisiko-Profil (z. B. QRISK, PROCAM, SCORE).

Dranbleiben lohnt sich – deine 28-Tage-Herzzeit-Challenge

Veränderung braucht Wiederholung. 28 Tage reichen, um eine Gewohnheit zu etablieren.

🎯 Jeden Tag 10 Minuten investieren
✔ Jeden Tag abhaken
💬 Notiere, wie du dich fühlst
🏆 Feiere dich – du hast es verdient!

Tipp: Druck dir den Plan aus, häng ihn gut sichtbar auf und lass die Kette nicht abreißen.

📅 28-Tage-Plan zum Abhaken:

[ ] Tag 1 [ ] Tag 8 [ ] Tag 15 [ ] Tag 22
[ ] Tag 2 [ ] Tag 9 [ ] Tag 16 [ ] Tag 23
[ ] Tag 3 [ ] Tag 10 [ ] Tag 17 [ ] Tag 24
[ ] Tag 4 [ ] Tag 11 [ ] Tag 18 [ ] Tag 25
[ ] Tag 5 [ ] Tag 12 [ ] Tag 19 [ ] Tag 26
[ ] Tag 6 [ ] Tag 13 [ ] Tag 20 [ ] Tag 27
[ ] Tag 7 [ ] Tag 14 [ ] Tag 21 [ ] Tag 28 ✅


📝 Herzzeit-Checkliste: Dein 10-Minuten-Fürs-Herz-Plan

Bewegung
⬜ Spazieren gehen
⬜ Treppen steigen
⬜ Tanzen
⬜ Kniebeugen beim Zähneputzen

Snack fürs Herz
⬜ Beeren + Nüsse
⬜ Dunkle Schokolade
⬜ Zimt über Müsli
⬜ Rote-Bete-Salat

Entspannung & Schlaf
⬜ Atemübung
⬜ 4-7-8-Rhythmus
⬜ Kräutertee
⬜ Kein Handy im Bett

Mikro-Auszeiten
⬜ Balkonmoment
⬜ Himmel gucken
⬜ Lieblingslied hören
⬜ Dehnen am Schreibtisch

Vorsorge
⬜ Arzttermin geplant?
⬜ Werte notiert?
⬜ Herzrisiko erfragt?

Tipp: Hake täglich 2–3 Punkte ab – dein Herz wird es lieben.

Fazit: Kleine Taten, große Wirkung

Prävention beginnt nicht mit Verzicht, sondern mit einer Entscheidung. Fang heute an. Zehn Minuten reichen.
Und morgen wieder. Und übermorgen auch.


In 10 Minuten am Tag fürs Herz investieren – so einfach kann Prävention sein

Du willst wirklich etwas für dein Herz tun? Ohne Stress, ohne App-Zwang und ohne Stunden im Fitnessstudio? Gute Nachrichten: Herzgesundheit kann in kleinen, alltagstauglichen Impulsen beginnen. 10 Minuten am Tag machen einen Unterschied.

10 Minuten am Tag fürs Herz investieren – so einfach kann Prävention sein

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere – und unser Alltag ist oft so fest durchgetaktet, dass für uns selbst kaum Platz bleibt. Die Vorstellung, eine Stunde im Fitnessstudio zu schwitzen oder radikal unsere Ernährung umzustellen, löst bei vielen nicht Motivation, sondern Widerstand aus. Unser inneres System liebt die Sicherheit des Bekannten – es schützt uns, aber es bremst uns auch.

Genau deshalb lohnt es sich, klein anzufangen: mit 10 Minuten am Tag. So kurz, dass unser innerer Schweinehund kaum Zeit hat, sich zu wehren. So machbar, dass sie in jeden Alltag passen – und so wirkungsvoll, dass sie dein Herz spürbar unterstützen können.

Neue Routinen brauchen Zeit. Etwa 4 bis 8 Wochen, bis sie sich fest in deinem Leben verankern. Wenn du dir also vornimmst, vier Wochen lang jeden Tag nur eine einzige der unten genannten Übungen zu machen, dann setzt du damit einen liebevollen, sanften Impuls. Und dieser Impuls kann einen echten Unterschied machen.

Such dir eine Übung aus, die dich anspricht. Vielleicht wird das Barfuß-in-den-Morgen-treten zu deinem neuen Lieblingsmoment. Oder du findest abends zur Ruhe mit einer kleinen Atemübung. Vielleicht wird deine "Herzzeit" das neue Ritual zwischen Büro und Abendessen.

Und wer weiß: Nach vier Wochen ist vielleicht genau der richtige Moment gekommen, um die Bewegung auf 20 Minuten auszudehnen – oder zwei Übungen pro Tag zu kombinieren. Aber alles zu seiner Zeit. Jetzt geht es erstmal um dich. Und um heute. Und um deine 10 Minuten.

1. Mikrobewegung statt Marathon

Du musst keinen Halbmarathon laufen, um deinem Herzen etwas Gutes zu tun. Schon 10 Minuten zügiges Gehen senken nachweislich das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck. Auch gut: Treppensteigen statt Aufzug, mit dem Rad zum Einkaufen, im Wohnzimmer tanzen. Alles zählt.

Tipp 1: Stelle dir einen Wecker am Handy für deine "Herzzeit" – und mach in dieser Zeit etwas, das deinen Puls liebevoll beschleunigt.

(Sonst geht es dir wie mir. Ich bin extra pünktlich aufgestanden.  Dann "nur kurz" Social Media checken. Und zack, kennst du zwar die Steuertricks der Römer. Aber dann bleibt keine Zeit mehr für das Herz...)

Geheimtipp: Stell dir eine Zahnbürsten-Routine auf: Während du morgens oder abends Zähne putzt, geh leicht in die Knie, kreise die Schultern, dehne deinen Nacken. Du bleibst im Flow – und bewegst dich ganz nebenbei.

10 Kraftübungen in 10 Minuten – ganz ohne Geräte

Diese einfachen Übungen bringen dein Herz in Schwung, stärken deine Muskulatur und lassen sich auch im Wohnzimmer oder auf dem Balkon durchführen – ganz ohne Hilfsmittel. Mach jede Übung für ca. 1 Minute oder baue deine eigene 10-Minuten-Runde:

  1. Kniebeugen (Squats) – kräftigt Beine und Po, kurbelt den Kreislauf an

  2. Wandsitz – lehn dich mit dem Rücken an die Wand und geh in die "unsichtbare Stuhl"-Position

  3. Armkreisen vor/zurück – lockert Schultern und aktiviert die Oberarme

  4. Wadenheben – auf Zehenspitzen gehen und langsam absenken

  5. Seitliche Ausfallschritte – stärkt Beine und Gleichgewicht

  6. Plank auf den Unterarmen – Körperspannung und Bauchkraft in einem

  7. Superman – auf dem Bauch liegend Arme und Beine anheben (kräftigt Rücken)

  8. Treppensteigen (alternativ auf der Stelle hochtreten) – bringt Puls & Beine in Schwung

  9. Hampelmann light – Arme und Beine rhythmisch öffnen/schließen, so wie früher

  10. Beinheben im Stehen – abwechselnd jedes Bein nach vorn/seitlich anheben für die Balance

    10-Minuten-Dehnprogramm für Anfänger – sanft, wohltuend, wirksam

    Dieses einfache Dehnprogramm bringt deinen Körper ins Gleichgewicht, lockert verspannte Muskeln und sorgt für mehr Beweglichkeit. Perfekt für den Start in den Tag oder als Abendritual.

    1. Nacken dehnen – Kopf langsam nach rechts und links neigen, jeweils 20 Sekunden halten

    2. Schulterkreisen – 30 Sekunden große Kreise nach hinten, dann 30 Sekunden nach vorn

    3. Arme lang nach oben strecken – im Stehen oder Sitzen, mit tiefem Ein- und Ausatmen

    4. Seitbeuge im Stand – einen Arm über den Kopf, zur Seite neigen, 20 Sekunden pro Seite

    5. Brustöffnung im Türrahmen – Arme im 90-Grad-Winkel an Türrahmen legen, Brust leicht nach vorn drücken

    6. Katzen-Kuh-Bewegung – im Vierfüßlerstand Rücken abwechselnd runden und durchhängen lassen

    7. Hüftdehnung im Sitzen – ein Bein über das andere schlagen, Oberkörper leicht nach vorn beugen

    8. Oberschenkelvorderseite – im Stand ein Bein am Fuß fassen und sanft zum Po ziehen

    9. Waden dehnen an der Wand – Fuß gegen die Wand stellen, Körper leicht nach vorn lehnen

    10. Vorbeuge im Sitzen – Beine lang machen, Oberkörper langsam nach vorn sinken lassen, atmen

    Tipp: Bleibe in jeder Dehnung ca. 20–30 Sekunden, atme tief und ruhig – nie in den Schmerz, immer in die Entspannung. Danach wirst du dich spürbar leichter fühlen.

2. Essbare Anti-Aging-Foods für dein Herz

Herzgesund essen muss nicht nach Verzicht schmecken. Integriere einfach mehr von dem, was schützt und schmeckt:

  • Beeren: Reich an Antioxidantien, gut fürs Gefäße

  • Walnüsse: Reich an Omega-3, senken Entzündungen

  • Olivenöl: Herzfreundliches Fett, ideal als Basis

  • 1 kleines Stück dunkle Schokolade (ab 70%): In Maßen ein Genuss fürs Herz

  • Hülsenfrüchte: Ballaststoffreich und gut für den Blutzucker

  • Rote Bete: Reich an Nitrat – fördert die Gefäßelastizität

  • Knoblauch: Wirkt gefäßerweiternd, blutdrucksenkend


Geheimtipp: Zimt senkt nachweislich den Nüchternblutzucker. Streue täglich ½ Teelöffel Ceylon-Zimt über dein Müsli, den Joghurt oder deinen Cappuccino. Achte darauf Ceylon-Zimt zu kaufenEr gilt im Gegensatz zum weit verbreiteten Cassia-Zimt als gesündere Wahl, weil er nur sehr geringe Mengen Cumarin enthält. Cumarin kann in höheren Dosen die Leber belasten.  Du bekommst ihn in Reformhäusern, Bioläden, gut sortierten Supermärkten oder online. Achte auf die Bezeichnung "Ceylon-Zimt" auf der Packung – dann bist du auf der sicheren Seite.

3. Schlaf & Stress – unterschätzt und überlebenswichtig

Chronischer Stress und schlechter Schlaf belasten dein Herz fast mehr als ein Cheeseburger. Dein vegetatives Nervensystem braucht Erholung – sonst bleibt dein Puls dauerhaft in Alarmbereitschaft.

Was hilft:

  • Gönn dir diese 10 Minuten Atemübungen. So geht's:

    1. Setz dich bequem hin – gern mit geradem Rücken, aber entspannt. Die Füße stehen auf dem Boden, die Hände ruhen auf den Oberschenkeln.

    2. Schließe sanft die Augen oder senke den Blick. Atme tief durch die Nase ein, zähle innerlich bis 4.

    3. Halte den Atem für einen kurzen Moment.

    4. Atme durch den Mund oder die Nase aus – langsam und kontrolliert, zähle dabei bis 6 oder 7.

    5. Wiederhole diesen Rhythmus. Spür, wie dein Atem tiefer wird, dein Körper ruhiger, dein Kopf klarer.

    6. Wenn Gedanken kommen: Kein Problem. Nimm sie wahr – und kehr sanft zum Atem zurück.

    7. Stell dir vor, dein Atem ist wie eine Welle – sie kommt, sie geht. Du musst nichts tun außer mitzugehen.

    8. Genieße den Moment. Nach etwa 10 Minuten beendest du die Übung mit einem tiefen Atemzug und einem kleinen Lächeln – für dich selbst.


  • Mache einfach 10 Minuten nichts, genieße die Stille 

    Einfach anfangen mit Nichts-machen. Jetzt ist Herzzeit. (Nein, jetzt wird weder die Sockenschublade sortiert, noch die Kaffeemaschine entkalkt und auch nicht die Steuererklärung begonnen!)

    Genau jetzt sollst du einfach nur ein Loch in die Luft starren. Und dabei philosophisch die Existenz von Raumzeit hinterfragen oder einfach nicht denken. 

  • Abends helles Licht meiden, dafür eher ruhige Rituale. Kein Scrollen im Bett, lieber lesen, hören, loslassen


Geheimtipp:  Das 10-Minuten-Abendritual: Richte dir einen Abendtee-Ritualplatz ein: eine schöne Tasse, Kräutertee (z. B. Melisse oder Passionsblume), vielleicht gemütliches Licht (Nicht zu helle Lampe, Kerze, Salzsteinlampe?). Gönne dir einen speziellen Duft. Viele Menschen vebinden den Duft von Lavendel mit Schlaf.  Du kannst dir ätherisches Lavendelöl kaufen oder Vanilleöl. Dein Gehirn verknüpft die Szene bald mit Runterfahren – dein Herz auch.

4. Mikro-Auszeiten für dein Herz

Herzgesundheit heißt auch: kurze Inseln im Alltag schaffen, die das System resetten.

  • 1 Minute Barfuß auf den Balkon und im Garten auf das noch feuchte Gras treten – Erdung wirkt beruhigend.

  • 2 Minuten in den Himmel schauen – das entspannt die Stirn und senkt den Stresspegel.

  • 3 Minuten Lieblingslied hören (und mitsingen) – Musik hat direkte Wirkung auf dein vegetatives Nervensystem.

Tipp: Sammle drei solcher kleinen Pausen – und setze sie bewusst über den Tag verteilt ein. So schaffst du mikrokleine Herzpausen mit großer Wirkung.

Bonus: Was bringen eigentlich diese ganzen Check-ups?

Mehr als du denkst. Ein einfacher Blutdruck-Check, ein Cholesterinprofil oder ein Blutzuckertest können Frühwarnsysteme sein, lange bevor du etwas spürst. Nutze die Vorsorgeangebote beim Hausarzt – besonders ab 35.

Tipp: Schreib dir deine Werte auf. Wer seine Zahlen kennt, kann gezielt etwas tun – ohne Panik, aber mit Plan.

Geheimtipp: Frag beim nächsten Hausarztbesuch gezielt nach deinem Herzrisiko-Profil (z. B. QRISK, PROCAM oder SCORE). Es gibt dir einen Überblick, wo du stehst – und was du konkret beeinflussen kannst.

Fazit

Unser Alltag liebt das Gewohnte. Große Veränderungen machen uns oft Angst oder wirken unmachbar. Aber zehn Minuten? Die sind unscheinbar genug, um unter dem Radar deiner inneren Ausreden zu bleiben – und stark genug, um etwas in Bewegung zu bringen.

Vielleicht stehst du morgen früh wirklich barfuß auf dem Balkon. Oder du schiebst den Couchtisch zur Seite und machst Hampelmänner. Erlaube dir, sanft anzufangen. Dein Herz wird es spüren. Und dein Alltag wird sich wundern, wie gut sich das anfühlt.

Fazit: Kleine Taten, große Wirkung

Prävention  beginnt in kleinen Momenten. Fang heute an. Zehn Minuten reichen.

Und morgen wieder. Und übermorgen auch.

Dranbleiben lohnt sich – deine 28-Tage-Herzzeit-Challenge

Veränderung entsteht nicht durch einmalige Motivation, sondern durch liebevolle Wiederholung. Deshalb: Bleib dran. 28 Tage reichen, um eine neue Gewohnheit in dein Leben zu holen. Und genau dabei hilft dir dein persönlicher Herzzeit-Plan zum Ausdrucken.

🎯 Jeden Tag 10 Minuten investieren – Bewegung, Dehnung, Atem, Achtsamkeit. Was dir guttut, zählt.
✔ Jeden Tag abhaken – sichtbar machen, was du geschafft hast.
💬 Schreib dir eine Notiz, wie du dich danach fühlst. Motivation wächst mit Erinnerung.
🏆 Nach 28 Tagen wartet dein Herzpokal auf dich – gezeichnet, gebastelt oder aus Schokolade. Hauptsache: Du feierst dich dafür.

Tipp: Häng dir den 28-Tage-Zettel an den Kühlschrank, den Badezimmerspiegel oder deinen Kalender. Lass die Kette nicht abreißen – jeder Haken ist ein Schritt zu mehr Herzgesundheit!


🫀 28-Tage-Herzzeit-Challenge

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📝 Hier ist deine Herzzeit-Checkliste: 10-Minuten-Fürs-Herz-Plan

Bewegung (1 x täglich auswählen):
⬜ 10 Minuten zügig spazieren gehen
⬜ Treppen statt Aufzug nehmen
⬜ 3-Minuten-Tanz im Wohnzimmer
⬜ Kniebeugen während des Zähneputzens

Herzfreundlicher Snack:
⬜ Handvoll Beeren + Walnüsse
⬜ Stück dunkle Schokolade (ab 70 %)
⬜ ½ TL Zimt über Müsli oder Joghurt
⬜ Rote-Bete-Salat oder Hummus aufs Brot

Entspannung & Schlaf:
⬜ 10 Minuten Ruhe oder Atemübung
⬜ 4-7-8-Atemrhythmus am Abend
⬜ 1 Tasse Kräutertee 
⬜ Kein Handy im Bett – Buch statt Bildschirm

Mikro-Auszeiten tagsüber:
⬜ Barfuß auf den Balkon oder in den Garten
⬜ In den Himmel schauen – atmen, loslassen
⬜ Lieblingslied hören & mitsingen
⬜ Mini-Dehnpause am Schreibtisch

Bonus:
⬜ Hausarzt-Check geplant? Ja / Nein
⬜ Eigene Werte notiert? Blutdruck / Cholesterin / Blutzucker
⬜ Herzrisiko-Profil erfragt?

Tipp: Hake jeden Tag 2–3 Punkte ab – dein Herz freut sich über jede kleine Geste.